Radfahrer am PHOENIX See

So macht sich Dortmund fit für Radfahrer

Das Ruhrgebiet ist jetzt schon Deutschlands viertbeliebteste Radreiseregion, das ergab die ADFC-Radreiseanalyse 2017. Ein neues Knotenpunktsystem mit Wegweisern soll noch mehr Orientierung für Radler bieten – schließlich sind hier einige Highlights der Route der Industriekultur zu finden.

Die ersten Wegweiser in Dortmund wurden Anfang April aufgestellt, unter anderem vor dem Dortmunder U und dem Hauptbahnhof. Diese numerierten Wegweiser sind mit Karten und
touristischen Informationen ausgestattet. So können die Radfahrer sich nicht nur über Tourenkarten orientieren, sondern auch anhand der Knotenpunkte Routen von einem Punkt zum nächsten planen.

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Einer der neuen Wegweiser vom radrevier.ruhr steht vor dem Dortmunder U

In Dortmund sind 17 Knotenpunkte geplant, unter anderem an der Kokerei Hansa, der Zeche Zollern oder am Westfalenpark. In der gesamten Metropolregion Ruhr sollen es mehr als 250 werden. Allein für die erste Ausbaustufe werden rund 180.000 Euro investiert.

Das Knotenpunktsystem ist eines der sichtbarsten Zeichen eines 1,9 Millionen Euro-Förderprojekts, das den Radverkehr in der Metropolregion Ruhr stärker in den Fokus rückt. Dafür wurde eine neue Dachmarke mit dem Titel radrevier.ruhr gegründet. Mit Hilfe der Kommunen und Kreise werden radtouristische Aktivitäten dort gebündelt.

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Der Phoenix-See ist Teil der Route der Industriekultur und ein beliebtes Ziel für Radfahrer. Foto © radrevier.ruhr / Jochen Tack

Das Knotenpunktsystem soll schon bis 2019 komplett fertig sein. Außerdem ist ein digitaler Tourenplaner als App geplant. Ein Ziel der Maßnahmen ist die erste urbane vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) zertifizierte Radreiseregion in Deutschland zu werden.

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