Action-Parcours und Trampoline: Im Superfly könnt Ihr Euch austoben

Wer an den Indupark im Dortmunder Westen denkt, dem kommen vermutlich zuerst Ikea, Hornbach oder Media Markt in den Kopf. Doch ganz am Rand des Areals versteckt sich ein echtes Highlight für alle Fans von Trendsport-Arten: Die Trampolin-Halle Superfly.

Beim Betreten des 3000 Quadratmeter großen Sprungparks wird der Besucher von den freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begrüßt. Mit einem Paar rutschfesten Sprungsocken ausgestattet geht es in die Umkleidekabine – Sportkleidung sollte man selbst mitbringen – und anschließend zu den Trampolinen.

Bevor man sich dort richtig austoben kann, gibt’s eine kurze Sicherheitsanweisung und einige Tipps. Hinter dem Eingang wartet zunächst ein Feld aus dutzenden Einzel- und Gruppentrampolinen darauf, besprungen zu werden. Für alle, die schon seit ihrer Kindheit nicht mehr auf einem Trampolin waren, ist es ratsam hier ein paar Sprünge zum warm werden zu absolvieren.

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Im vorderen Teil der Halle gibt es viele Trampoline, um sich warmzuspringen

Nach dieser Warm-Up-Phase tritt für Einsteiger die erste Überraschung zu Tage: Das Hüpfen ist ganz schön anstrengend! Viel Zeit zum Ausruhen bleibt aber nicht, denn die Sprungzeit ist – je nach gebuchtem Tarif – auf 60 bis 120 Minuten begrenzt. Das ist auch nötig, denn es dürfen gleichzeitig maximal 130 Leute in die Halle – und die ist beim DORTMUNDtourismus-Besuch selbst mitten in der Woche um 10 Uhr morgens gut gefüllt.

„Um diese Zeit haben wir häufig Schulklassen aus Dortmund und dem Umfeld zu Gast“, erklärt Betriebsleiter Phillip Graf. Sie nutzen das Superfly für Schulausflüge – und die meisten Schüler halten sich nicht lange im vorderen Teil der Halle auf, sondern strömen gleich nach hinten.

Was man dort sieht, hat weniger mit klassischen Trampolinen zu tun. Stattdessen gibt es jede Menge Action-Parcours, wie man sie aus der populären Fernseh-Show Ninja Warrior kennt. Hier kann man sich mit einer riesigen Schaukel aus knapp fünf Metern Höhe in ein mit Schaumstoff-Blöcken gefülltes Becken fallen lassen, über Slacklines balancieren  oder wie ein Stuntman auf ein Luftkissen springen.

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Dank der Schaumstoff-Blöcke tut man sich beim Sturz ins Becken nicht weh

Beim Klettern oder Seil-hangeln kommt es dagegen auf Geschicklichkeit an und auf den abgerundeten Trampolinen bekommt das alte Schulsport-Spiel Völkerball einen ganz neuen Reiz. Damit es nicht langweilig wird, werden die Attraktionen regelmäßig ausgetauscht. Bei einigen Parcours ist nicht ganz klar, was man eigentlich genau machen soll. Wenn gerade ein Mitarbeiter in der Nähe ist, kann dieser zwar Hinweise geben, professionelle Trainer sind aber nicht vor Ort.

Das Superfly lohnt sich für alle, die Lust haben, sich mal wieder richtig auszutoben und etwas Neues auszuprobieren. Wer keinen regelmäßigen Fitness-Sport macht, dem reichen 60 Minuten für den ersten Besuch völlig aus. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollte man auf jeden Fall vorher im Internet buchen. Dort findet man auch eine Übersicht über Eintrittspreise sowie Öffnungszeiten und kann gleich eine Haftungserklärung abgeben – so spart man sich die Zeit vor Ort.