Auf die Plätze, fertig, los: Hier könnt Ihr in Dortmund joggen

Der Sommer steht vor der Tür. Der Winterspeck muss weg. Und war da nicht sowieso noch was? Ein guter Vorsatz zum Jahresbeginn: Gesünder leben; Sport treiben?!

Nichts leichter als das – Ihr könnt zum Beispiel Joggen gehen. Kostet nichts und ist im grünen Dortmund fast überall möglich dank der vielen Parks. Wir haben für Euch sechs Laufrouten zum Ausprobieren rausgesucht. Viel Spaß!

Außerdem: Marathonläufer Hendrik Pfeiffer (Foto) verrät Euch seine Lauftipps 🏃‍♂️🏃‍♀️

 

Fredenbaumpark

Länge: 3 km

31947682_1758512017540232_3893230705265606656_nDer Fredenbaumpark ist der älteste Stadtpark Dortmunds. Im Frühjahr begeistert er Besucher vor allem mit blühenden Buschwindröschen. Um Sport zu machen, ist er

auch super geeignet. Denn hier gibt es zum Beispiel eine 3 km-lange Joggingstrecke, die einmal um den Park herum führt. Die Strecke eignet sich auch zum Skaten. Außerdem könnt Ihr in dem Park Tretboot fahren, Minigolf oder Beachvolleyball spielen oder Euch beim Tischtennis auspowern.

 

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Westpark

Länge: 1 km

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Mitten in der Dortmunder Innenstadt liegt der Westpark. Zentraler geht’s quasi nicht. Der Park ist besonders beliebt zum Chillen und Grillen, Frisbee spielen und Slacklinen. Aber auch Joggen ist natürlich drin. Dabei könnt Ihr Euch die Strecke dank der verschiedenen Verästelungen immer wieder neu gestalten.

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Botanischer Garten Rombergpark

Länge: 2 km

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Foto: Stefanie Kleemann, Dortmund-Agentur

Der Botanische Garten Rombergpark zeigt viele Pflanzen aus fernen Ländern. Der Rundweg entlang des Teiches und der Talwiese eignet sich gut als Joggingroute. Los geht’s am Torhaus des Botanischen Gartens.

In den Sommermonaten könnt Ihr am Wochenende zwischen 10:00 und 18:00 Uhr außerdem die Pflanzenschauhäuser besichtigen – unter anderem ein Warmhaus für Pflanzen der Tropenwälder mit 30 Grad Wärme. Der Eintritt kostet 2,50 Euro.

 

 

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Bolmke

Länge: 4 km

31959235_1762384063819694_5955486564137041920_nIn der Nähe des Dortmunder Fußballtempels, dem Signal Iduna Park, könnt Ihr nicht nur kicken, sondern auch joggen – und zwar im Wald. Biegt dazu hinter den Schrebergärten bei der Bahnhaltestelle Signal Iduna Park am Bolmker Weg in Richtung Westen in den Wald ein. Dann folgt einfach den Schildern. Auf Eurer Strecke seht Ihr zum Beispiel die Emscher, einen Nebenfluss des Rheins. Auf dem Rückweg könnt Ihr zum Beispiel das Borusseum besuchen, das sich in der Nähe vom Laufweg befindet. Es ist das Vereinsmuseum von Borussia Dortmund.

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Phoenix See

Länge: 3,2 km

31784323_1756381227753311_8064839763066093568_n.jpgIm Frühjahr 2011 wurde der Phoenix See eröffnet. Ja richtig gehört: eröffnet. Der See war nicht immer da. Stattdessen war an seiner Stelle früher mal ein Stahlwerk. Das wurde dann aber nicht mehr gebraucht. Und zack wurde die Fläche zum Naherholungsgebiet umgestaltet. Der See ist also künstlich entstanden. Er ist übrigens insgesamt 24 Hektar groß. Neben Joggen könnt Ihr hier auch Segeln, Paddeln, Skaten, Spazieren gehen und Rudern. Der Rundweg um den See ist 3,2 km lang.

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Revierpark Wischlingen

Länge: 4 km

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Das Team von DORTMUNDtourismus beim B2 Run.

Im Revierpark Wischlingen findet Ihr gleich mehrere Routen zum Joggen und Walken. Die längste Route ist 12,5 km lang. Immer dienstags und donnerstags treffen sich Läufer um 18 Uhr am Solebad zum kostenlosen Lauftreff. Ihr könnt Euch Gruppen verschiedener Laufstärken anschließen, die alle etwa eine Stunde unterwegs sind. Sie joggen eine Distanz von acht bis zu 12,5 Kilometern. Im Revierpark befinden sich übrigens auch eine Saunalandschaft und ein Altwetterbad zum Entspannen nach dem Sport.

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Lauftipp

Und zum Schluss, noch ein Tipp von Laufprofi Hendrik Pfeiffer:

Hendrik

 

„Ich empfehle beim Lauftraining darauf zu achten, dass man sich in langsamen Schritten steigert. Es ist gerade für Laufanfänger ganz wichtig, sich nicht von anderen verleiten zu lassen. Auch ich achte nach einer längeren Laufpause darauf, auf einem Trainingslevel einzusteigen, das sich erst fast schon zu leicht anfühlt. Gönnt Eurem Körper die Zeit, sich auf neue Belastungen einzustellen.“

Der Marathonläufer hat an der Technischen Universität Dortmund studiert. 2017 gewann er den Kölner Marathon. Bereits 2016 hatte er sich für die Olympischen Spiele qualifiziert; konnte aber wegen einer Verletzung nicht starten.