Kultur für ALLE! Besuche Dortmunds städtische Museen kostenlos!

Kultur ist für alle da! Seit Anfang des Jahres wird dieses Motto in Dortmund wörtlich genommen. Denn der Eintritt in die Dauerausstellungen aller städtischen Museen ist jetzt kostenlos. Lust bekommen? Wir haben für Dich alle teilnehmenden Museen schon einmal besucht und zusammengefasst, was Dich dort erwartet!

Museum für Kunst- und Kulturgeschichte (MKK)

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Das MKK befindet sich in einem ehemaligen Sparkassengebäude und ist nur wenige Fußminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Ein Besuch lohnt sich also auch, wenn Du nur ein Stündchen auf deinen Zug warten musst. Einkäufe, Taschen oder Jacken kannst Du während Deines Besuchs in kostenlosen Schließfächern verstauen.

Im Museum findest Du auf mehrere Etagen verteilt Kunstwerke von der Antike bis zur Gegenwart. Im ehemaligen Tresorraum der Sparkasse ist eine beispielsweise eine Ausgrabungsstätte nachgestellt, während in den Zwischenebenen eine Gemäldegalerie des 18. und 19. Jahrhunderts untergebracht ist.

Falls Du aus Dortmund oder der Umgebung kommst, sind besonders die Ausstellungsstücke zur Stadtgeschichte im Obergeschoss interessant. Dort sind lustige Postkarten aus der Zeit als „Bierhauptstadt“ genauso zu finden, wie ein Modell des Fredenbaumparks zur Jahrhundertwende oder Propaganda aus der Zeit des Nationalsozialismus.

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In der Ausstellung findet Ihr auch ein Modell des Fredenbaum-Areals um die Jahrhundertwende

Ausführliche Informationen und aktuelle Öffnungszeiten des Museums findest Du bei der Stadt Dortmund.

Brauerei-Museum

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Das Brauerei-Museum befindet sich auf dem Gelände der Dortmunder Actien-Brauerei (DAB) im Norden der Stadt. Mit der Stadtbahn-Linie 41 fährst Du vom Hauptbahnhof drei Stationen bis zur Lortzingstraße und musst von dort noch etwa fünf Minuten laufen.

Gleich zu Beginn erlebst Du ein Stück Dortmunder Biergeschichte, denn der Eingangsbereich befindet sich im ehemaligen Werkstor der Actien-Brauerei. Von dort gelangst Du in den oberen Teil des Ausstellungsbereiches. Dort findest Du viele Relikte aus Zeiten, in denen Dortmund als Bierhauptstadt Deutschlands galt. Neben einem DAB-Lieferwagen steht dort zum Beispiel eine komplette Theke.

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Im unteren Teil des Museums wird die Zeit ein ganzes Stück weiter zurückgedreht. Riesige Holzfässer oder ein Pferdeanhänger zeigen, wie Bier früher hergestellt und transportiert wurde. Falls Du Dich für Dortmunder Bier-Marken interessierst, findest Du dort auch eine große Sammlung alter Krüge, Bierdeckel und Gläser.

Ausführliche Informationen und aktuelle Öffnungszeiten des Museums findest Du bei der Stadt Dortmund.

Hoesch-Museum

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Spätestens seit der Industrialisierung waren Dortmund und das Ruhrgebiet für Kohle und Stahl in der ganzen Welt bekannt. Die Firma Hoesch war mit ihren metallverarbeitenden Betrieben jahrzehntelang einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Am wichtigsten Standort, der Westfalenhütte, erinnert heute das Hoesch-Museum an das Unternehmen und die Industriegeschichte der Stadt.

Im Museum, dass sich direkt neben dem eindrucksvollen Verwaltungsgebäude (Stadtbahn-Haltestelle: Westfalenhütte) befindet, erfährst Du alles über Hoesch. Auf einem großen Gemälde im Eingangsbereich ist zu sehen, wie die Stahl-Produktion zu Beginn aussah. Viele Fotos und Zeitungsausschnitte zeigen die Firma Hoesch und ihre Mitarbeiter zur Blütezeit des Unternehmens. Einzelne Themenbereiche handeln von der NS-Zeit, der besonderen Beziehung zu Borussia Dortmund (mehrere Mitarbeiter kickten beim BVB) oder der Rolle der Frauen.

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Wenn Du keine Lust darauf hast, viele Texte zu lesen, kannst Du Dir zum Beispiel einen 3D-Film über Hoesch anschauen oder an digitalen Terminals vergleichen, wie sich bestimmte Viertel Dortmunds seit dem Ende der Schwerindustrie verändert haben. Falls Du noch Fragen hast, können die freundlichen Mitarbeiter (viele von Ihnen haben selbst bei Hoesch gearbeitet) Dir mit Sicherheit helfen.

Ausführliche Informationen und aktuelle Öffnungszeiten des Museums findest Du bei der Stadt Dortmund.

Westfälisches Schulmuseum

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Das Westfälische Schulmuseum befindet sich im Gebäude einer ehemaligen Schule in Dortmund-Marten. Du erreichst es aus der Innenstadt, indem Du die Stadtbahn-Linie 44 bis zur Endhaltestelle nimmst. Von dort sind es nur noch rund 500 Meter Fußweg zum Museum.

Im Museum erfährst Du alles über die Geschichte von Schule und Bildung vom Mittelalter bis zur NS-Zeit. Ein besonderes Highlight ist der historische Klassenraum mit echten Bänken und Requisiten aus der Kaiserzeit.

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Ausführliche Informationen und aktuelle Öffnungszeiten des Museums findest Du bei der Stadt Dortmund.

Kindermuseum Adlerturm

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Das Museum befindet sich am Dortmunder Wall direkt am Stadthaus in einem wiederaufgebauten, mittelalterlichen Turm – dem Adlerturm. Am schnellsten ist es von der U-Bahn-Haltestelle Stadtgarten zu erreichen.

Du und deine Kinder erfahren dort vieles über die Dortmunder Stadtgeschichte – natürlich kindgerecht aufgebaut. Ein Bereich informiert beispielsweise über das Leben des Dortmunder Stadtpatrons Reinoldus. Im „Keller“ des Turms kannst Du ein echtes Skelett sehen und unter dem Turm befinden sich Ausgrabungen aus der Zeit der Restaurierung des Turms.

Ausführliche Informationen und aktuelle Öffnungszeiten des Museums findest Du bei der Stadt Dortmund.

Museum Ostwall im Dortmunder U

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Wie der Name schon sagt, befand sich das Museum lange Zeit am Dortmunder Ostwall. Erst rund 60 Jahre nach der Eröffnung wurde es ins Dortmunder U verlegt und ist dort innerhalb weniger Gehminuten vom Hauptbahnhof zu erreichen.

Das Museum Ostwall stellt Kunstwerke aus dem 20. und 21. Jahrhundert aus. Darunter befinden sich auch viele Gemälde namhafter Künstler wie Max Beckmann, Joseph Beuys, Ernst Ludwig Kirchner und August Macke.

Achtung: Ab Ende März 2019 wird das Museum Ostwall renoviert und hat deshalb geschlossen.

Ausführliche Informationen und aktuelle Öffnungszeiten des Museums findest Du bei der Stadt Dortmund.

Fotos: David Vu / DORTMUNDtourismus